- U n s e r W e g -

D I E G E S C H I C H T E D E R

F A M I L I E S C H W A R Z E R

Die Chroniken der Messinggasse

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Generationen

Jahre Schwarzer

Es gibt Orte, deren Mauern atmen. Die Messinggasse 18 in Lienz ist ein solcher Ort. Hier, im Herzen Osttirols, begann im Jahr 1879 eine Ära des Genusses, als Ferdinand Probst den Grundstein für eine Manufaktur legte, die schon bald weit über die Grenzen des Kaiserreichs hinaus strahlen sollte.

Es war eine Zeit, in der Qualität noch ein heiliges Versprechen war – ein Versprechen, das Probst so meisterhaft einlöste, dass sein Haus im Jahr 1908 zum k. u. k. Hoflieferanten ernannt wurde. Ein Privileg, das nur den Besten der Besten zuteilwurde.

Mit über 70 internationalen Goldmedaillen, errungen in Metropolen wie London und Wien, setzte das Haus Maßstäbe, die bis heute als unumstößliches Gesetz in unseren Hallen gelten. Doch eine Geschichte braucht nicht nur einen Ursprung, sondern auch Bewahrer. Im Jahr 1927 trat Johann Schwarzer in diese ehrwürdigen Fußstapfen.

Mit seinem Namen begann ein neues Kapitel: Die Ära der Familie Schwarzer in der Messinggasse hatte begonnen. Gemeinsam mit seinem Sohn Rudolf Schwarzer senior formte er den Betrieb über Jahrzehnte hinweg zu einer Weinkellerei von höchstem Ruf.

S E I T 1 8 7 9 :

E I N V E R M Ä C H T N I S I N

M E I S T E R H A N D

V O N K A I S E R L I C H E N P R I V I L E G I E N Z U R

F A M I L I E N T R A D I T I O N

In dieser Zeit entstand das Fundament unseres heutigen Schaffens. Es war das Wissen um Weinbau, Kellerwirtschaft und die unerbittliche Selektion der Rohstoffe. Über Generationen wurde dieses Erbe verfeinert und von Vater zu Sohn weitergegeben – eine Ausbildung der Sinne, die weit über das akademische Maß hinausging.

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H E U T E

K A I S E R L I C H E

A N E R K E N N U N G

Die Ernennung zum k. u. k. Hoflieferanten: Eine Urkunde, die höchste Qualität besiegelt und das Haus Ferdinand Probst zum Lieferanten des Kaiserhofs macht.

Ä R A S C H W A R Z E R

Johann Schwarzer übernimmt das Zepter in der Messinggasse. Mit seinem Namen startet die bis heute währende Tradition unserer Familie an diesem Ort.

D I E B E W A H R U N G

Rudolf Schwarzer Senior führt die Weinkellerei mit Weitblick. Er bewahrt das Wissen um beste Rohstoffe und festigt den Ruf des Hauses über Jahrzehnte.

D I E W A N D L U N G

Rudolf Senior und Rudolf Maria Schwarzer beim Einmaischen. Dieser Moment vereint Generationen und besiegelt die Neuausrichtung zur Edeldestillerie.

E r ö f f n u n g d e r

K r ä u t e r k ü c h e f ü r d a s

E r b e d e r F e r d i n a n d

P r o b s t R e z e p t u r e n .

D A S F E U E R D E R E R N E U E R U N G

Mit MMag. Rudolf Maria Schwarzer vollzog das Haus eine visionäre Wandlung. Er nutzte die historischen Originalrezepturen des Hoflieferanten Probst und vereinte sie mit moderner Schnapskultur. Unter seiner Führung kehrte das Feuer zurück: Die Brennerei wurde in ihrer heutigen, hochspezialisierten Form neu begründet.

Aus der Weinexpertise erwuchs eine Edeldestillerie, die heute als eine der vielfältigsten des Alpenraums gilt. Über 70 Edelbrände verlassen unseren Keller, ergänzt durch meisterhaften Rum, Tschin und Absinth. Doch wahre Meisterschaft bewahrt das Alte: Unsere Bitter und Liköre entstehen noch immer mit der Präzision, die schon den Kaiserhof überzeugte.

Das Herz unserer Manufaktur ist der sanierte Schnapskeller aus dem Jahr 1879. Er atmet die Ruhe, die ein Destillat braucht, um zu wahrer Größe zu reifen. Es ist ein Ort des Innehaltens, an dem die Zeit einem anderen Rhythmus folgt als draußen auf den Straßen der Stadt.

Wer das Erbe ehrt, muss die Zukunft gestalten. 2026 eröffnen wir unsere neue Kräuterküche. In diesem exklusiven Rahmen interpretieren wir das historische Wissen um unsere Kräuter für Genießer völlig neu. Es ist die Fortführung einer Chronik, die seit 1879 nur ein Ziel kennt: Die Verwandlung der Natur in ihre reinste Form.

I n j e d e m T r o p f e n l e b t d i e

G e s c h i c h t e d e r

M e s s i n g g a s s e w e i t e r

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S C H W A R Z E R

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